Universal Mobile Telecommunications System ist ein Mobilfunkstandard der erweiterte multimediale Dienste sowie Satelliten- und erdgestützte Sendeanlagen umfasst. Nachrichtendienste (Unified Messaging), zwischenmenschliche Kommunikation und Videotelefonie sind neben der reinen Informationsvermittlung die Hauptanwendungsbereiche dieser Technologie. Das weltweit erste UMTS-Netz wurde 2001 durch die Manx Telecom auf der Isle of Man in Betrieb genommen. Am 25 September 2002 startete das nationale UMTS-Netz Europas, seit 2004 ist es in Deutschland verfügbar.
Im FDD-Modus (Frequency Division Duplex, Frequenzmultiplex) senden Mobil- und Basisstation in zwei verschiedenen Frequenzbereichen: Im Uplink-Kanal sendet das Mobilteil, im Downlink-Kanal die Basisstation. Derzeit bauen die deutschen UMTS-Netzbetreiber ihre Netze im FDD-Modus auf, die damit erzielbare Datentransferrate liegt derzeit bei 384 Kbit/s für den Downlink.
Im TDD-Modus (Time Division Duplex, Zeitmultiplex) senden Mobil- und Basisstation im gleichen Frequenzband, jedoch zu unterschiedlichen Zeiten. Das Verfahren ist technisch aufwändiger, vor allem wenn sich der Sender bewegt oder weit von der Basisstation entfernt ist, können Timing-Probleme auftreten. Mit W-CDMA im TDD-Modus soll eine Datentransferrate von bis zu 2 Mbit/s für den Downlink erreicht werden können.
Meinberg Zeit und Frequenzprodukte werden oftmals zu Synchronisation der UMTS Netze und Basisstationen eingesetzt.
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