Eine Nebenuhr, auch Tochteruhr genannt, ist keine Uhr im herkömmlichen Sinne. Sie hat keinen eigenen Taktgeber, dessen Impulse sie zählen könnte, sondern sie beinhaltet in der Regel lediglich ein Schrittschaltwerk, das in bestimmten Abständen von einer Hauptuhr oder Uhrenzentrale weitergestellt wird. Indem in einer Fabrik, einem Bahnhof oder sonstigen Einrichtungen alle Nebenuhren oder Tochteruhren von einer gemeinsamen Zeitsignalquelle ferngestellt werden, zeigen sie, zumindest solange im Netz keine technischen Probleme entstehen, immer alle die gleiche Zeit an. Es kann kein Auseinanderlaufen einzelner Uhren auf Grund unterschiedlich genauer Uhrwerke geben. Auch Korrekturen, wie die Sommer- oder Winterzeitumstellung, sind zentral und damit einfach machbar.
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